Studie "Systemwechsel"

Studie zu Provisionsverboten in GB, NL und Australien:
zur Studie

Das Beratersiegel

An diesem Siegel erkennen Verbraucher unabhängige und hochqualifizierte Finanzberatung. Mitglieder des Berufsverbands beraten nach den Leitlinien der Honorberatung in Deutschland.

Zusammenfassung der Studienergebnisse

Studie: Auf dem Weg zu einem „Fair Play“ zwischen Verbrauchern und Finanzindustrie

Lehren aus Retail Distribution Review und Provisionsverbot in Großbritannien

Das provisionsbasierte Vertriebsmodell in der Finanzberatung ist gescheitert, und auch verschärfte Transparenzgebote sind nichtgeeignet, den Verbraucherschutz in der Finanzbranche zu stärken. Ein Systemwechsel nach dem Vorbild der Londoner City, die 2013 ein Provisionsverbot einführt, ist deshalb unabdingbar. 

So lauten die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie von ConPolicy, dem Institut für Verbraucherpolitik, und den Unternehmensberatern Prof. Roll & Pastuch, die im Auftrag des Berufsverbands deutscher Honorarberater (BVDH) und der quirinbank erstellt worden ist. Demnach hat es in Großbritannien nach überwiegender Expertenmeinung auch nach Jahren verschärfter Transparenzbestimmungen keine wesentliche Verbesserung für den Verbraucherschutz gegeben. Statt einer an den Bedürfnissen des Anlegers ausgerichteten Finanzberatung kam es zu massiven Fehlverkäufen. Deshalb, so die Autoren, sei es konsequent, dass ab 2013 ein Provisionsverbot in Großbritannien gelte. Der angestrebte  Systemwechsel in der Finanzberatung nütze nicht nur den Verbrauchern, sondern stärke auch die Finanzbranche und die Wirtschaft insgesamt. 

Transparenzgebot greift nicht

Die Studie geht der Frage nach, wie die Finanzberatung verbessert werden kann, indem Unabhängigkeit und Verbraucherorientierung gestärkt werden. Dazu werden verschiedene Entwicklungen, Ansätze und Lösungsvorschläge beleuchtet sowie das Beispiel Großbritannien genauer analysiert.  Aus diesen Erfahrungswerten sollen Denkanstöße für die aktuelle Diskussion auf nationaler und EU-Ebene geliefert werden.

Vortrag von Dr. Christian Thorun, ConPolicy, Institut für Verbraucherpolitik

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